Über mich

Ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn der eigene Körper Grenzen setzt.

Mit 16 wurde bei mir Arthrose in beiden Knien festgestellt. Zu dieser Zeit brachte ich zeitweise rund 120 Kilogramm auf die Waage. Heute arbeite ich als Beweglichkeitscoach.

Meine Geschichte ist nicht deshalb wichtig, weil dein Weg genauso aussehen muss. Sie ist der Grund, warum ich im Coaching nicht danach frage, was du „eigentlich“ können solltest – sondern wo du heute stehst und was für dich sinnvoll möglich ist.

Persönliches 1:1 Beweglichkeitscoaching in Dreieich und Umgebung.

Federico Abbandoni, Beweglichkeitscoach
Mein Ausgangspunkt

Bewegung war für mich nicht immer selbstverständlich.

Mein Übergewicht entwickelte sich schleichend während meiner Kindheit und Jugend. Irgendwann brachte ich rund 120 Kilogramm auf die Waage.

Mit 16 kam die Diagnose Arthrose in beiden Knien. Mein Arzt sagte damals sinngemäß, ich hätte die Knie eines 60-Jährigen.

Damals hätte ich nicht gedacht, dass Training, Bewegung und die Frage, was der eigene Körper trotzdem noch lernen und verbessern kann, einmal einen so großen Teil meines Lebens ausmachen würden.

„Ich kenne das Gefühl, den eigenen Körper zuerst über seine Grenzen wahrzunehmen – und Schritt für Schritt wieder mehr Möglichkeiten zu entdecken.“
Vielleicht ist deine Geschichte eine andere

Du musst nicht denselben Weg gegangen sein wie ich.

Vielleicht geht es bei dir gar nicht um starkes Übergewicht oder eine Diagnose in jungen Jahren. Vielleicht merkst du einfach, dass dein Körper heute nicht mehr so beweglich ist, wie du es dir wünschst.

Du fühlst dich steifer als früher

Bestimmte Bewegungen fallen schwerer, du fühlst dich eingeschränkt oder merkst, dass du Beweglichkeit verloren hast.

Du weißt nicht, wo du anfangen sollst

Es gibt unzählige Übungen und Empfehlungen – aber dir fehlt ein klarer, realistischer Einstieg, der zu dir passt.

Du möchtest wieder aktiver werden

Vielleicht gibt es eine fachlich abgeklärte orthopädische Vorgeschichte und du möchtest wieder gezielter an deiner Bewegung arbeiten.

Genau dort möchte ich ansetzen: nicht bei einem Idealbild, sondern bei deiner aktuellen Ausgangssituation und der Frage, welcher nächste Schritt für dich sinnvoll ist.

Warum Bewegung mein Thema wurde

Der Wunsch zu helfen wurde irgendwann zu meinem Beruf.

Mein beruflicher Weg führte zunächst in andere Richtungen – unter anderem auf Baustellen sowie in Gastronomie und Hotellerie. Wirklich angekommen fühlte ich mich dort nicht.

Als meine Mutter später selbst unter Arthrose im Bereich der Lendenwirbelsäule und starken Beschwerden litt, begann mich eine Frage immer stärker zu beschäftigen: Was kann ich tun, um ihr zu helfen?

Ich beschäftigte mich intensiver mit Training, Bewegung und Gesundheit. Aus ersten Home-Workouts wurde der Wunsch, Zusammenhänge wirklich zu verstehen: Warum funktioniert eine Übung? Warum bleiben Fortschritte manchmal aus? Welche Rolle spielen Kraft, Beweglichkeit und Ernährung?

Aus diesem Interesse entstand schließlich die Entscheidung, beruflich in den Fitness- und Bewegungsbereich zu gehen.

Was meine Sicht verändert hat

Nicht nur fragen, was nicht geht – sondern was wieder möglich werden kann.

Während meiner Ausbildung im Fitnessbereich beschäftigte ich mich intensiv mit Training, Anatomie, Ernährung und Trainingsplanung. Ein Functional-Training-Modul brachte mich schließlich tiefer zum Thema Mobility und Beweglichkeit.

Ich begann, das Gelernte konsequent bei mir selbst anzuwenden. Gerade im Umgang mit meinen eigenen Knien veränderte sich dadurch meine Perspektive.

Statt meinen Körper nur über Einschränkungen zu betrachten, fragte ich immer häufiger: Was kann ich verbessern? Welche Bewegung kann ich entwickeln? Und was kann ich selbst beeinflussen?

Genau diese Haltung prägt heute auch mein Coaching: Wir starten nicht bei dem, was theoretisch perfekt wäre, sondern bei dem, was für dich praktisch sinnvoll und umsetzbar ist.

Eigene Erfahrung mit Veränderung

Wissen allein verändert noch nichts.

Im Sommer 2024 wollte ich endlich einen freien Klimmzug schaffen. Obwohl ich mich bereits lange mit Training beschäftigte, war mir das bis dahin nicht gelungen.

Ich stellte mein Training gezielt um, arbeitete mit Bändern und machte Klimmzüge und Liegestütze zu festen Bestandteilen. Innerhalb von etwa einem Monat schaffte ich meine ersten freien Klimmzüge.

Danach trainierte ich strukturierter weiter und setzte mich konsequenter mit meiner Ernährung auseinander. Im Mai 2025 erreichte ich mit etwa 76 Kilogramm und rund 8 Prozent Körperfett meine bis dahin beste körperliche Form.

Für mein Coaching ist daran nicht die Optik entscheidend. Entscheidend ist die Erfahrung, dass Veränderung nicht durch immer mehr Informationen entsteht, sondern durch einen passenden Plan, verständliche Schritte und konsequente Umsetzung.

Warum Beweglichkeit?

Für mich geht es nicht um spektakuläre Bewegungen.

Über die Jahre wurde mir immer klarer, dass mich besonders ein Bereich interessiert: Beweglichkeit.

Nicht als Kunststück für Social Media und auch nicht als ein paar Dehnübungen nebenbei. Sondern als etwas sehr Praktisches: sich im eigenen Körper möglichst frei und sicher bewegen zu können – im Alltag, beim Sport, beim Aufstehen, Bücken, Arbeiten oder bei den Dingen, die einem persönlich wichtig sind.

Ende 2025 entschied ich mich deshalb für die Ausbildung bei Liebscher & Bracht, die ich anschließend erfolgreich absolvierte. Sie war für mich ein weiterer Baustein auf einem Weg, der viele Jahre zuvor bei meinem eigenen Körper begonnen hatte.

Ausbildung & Erfahrung

Persönliche Erfahrung ist wertvoll. Fachwissen ist die Grundlage.

Meine Geschichte hilft mir, bestimmte Situationen nachzuvollziehen. Sie ersetzt aber keine Ausbildung. Deshalb habe ich mich über mehrere Jahre kontinuierlich aus- und weitergebildet.

2026

Ausbildung bei Liebscher & Bracht

Aktiver Weiterbildungspartner. Praxisorientierte Ausbildung mit Schwerpunkten rund um Beweglichkeit, die Anwendung nach der Liebscher & Bracht Methode und ergänzende Anwendungstechniken.

2025

Personal-Trainer-Lizenz · OTL Akademie

Unter anderem Trainingslehre, Zieldefinition, individuelle Trainingsplanung und bewegungsorientierte Betreuung.

2024

Übungsleiterausbildung Rehasport – Profil Orthopädie

Unter anderem Anatomie und Physiologie, orthopädische Sportpraxis sowie Trainings- und Bewegungslehre.

2023

Fitness- und Gesundheitstrainer · IFAA

Fachliche Grundlagen für Training, Bewegung und gesundheitsorientierte Trainingsgestaltung.

2022

Fitnesstrainer B-Lizenz · IFAA

Grundlagen in funktioneller Anatomie, Trainingsplanung, Krafttraining, Beweglichkeit und individueller Betreuung.

Weitere Aus- und Fortbildungen anzeigen
  • Fitnessfachmann (IFAA)
  • Groupfitness B-Lizenz Workout
  • Workout Instructor
  • Core 3D
  • Ernährungstrainer B-Lizenz
  • Regenerationstrainer, Sauna & Spa
Meine Haltung im Coaching

Du sollst nicht von mir abhängig sein.

Mein Ziel ist nicht, dir vorzuschreiben, wie du leben musst. Du sollst verstehen, was wir tun, warum wir es tun und wie du sinnvolle Schritte selbst in deinen Alltag übertragen kannst.

Verstehen statt belehren

Du sollst nachvollziehen können, warum wir etwas machen – nicht einfach Übungen ausführen, weil ich es sage.

Individuell statt Schema F

Deine Ausgangssituation, deine Bewegungsmöglichkeiten und dein Alltag bestimmen, wie wir vorgehen.

Umsetzbar statt perfekt

Ein Plan bringt dir nur etwas, wenn er realistisch genug ist, dass du ihn langfristig tatsächlich umsetzen kannst.

Was mir wichtig ist: Zertifikate schaffen eine fachliche Grundlage. Im Termin geht es aber nicht darum, dich mit Fachbegriffen zu überladen. Ich möchte dir zuhören, verständlich erklären und gemeinsam einen Weg finden, der zu deiner Ausgangssituation und deinem Alltag passt.

Wenn du dich darin wiedererkennst

Wir müssen nicht heute wissen, wie der ganze Weg aussieht.

Wenn du beweglicher werden möchtest und dir eine persönliche, verständliche Begleitung wünschst, schauen wir in einem kurzen Gespräch gemeinsam, wo du aktuell stehst und ob mein Coaching zu dir passt.

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